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Musikalische Leitung: Uwe Sandner; Regie: Bernd Weikl; Bühne: Thomas Dörfler; Kostüme: Julia Holewik
Falstaff Oper von Giuseppe Verdi Text von Arrigo Boito nach der Komödie „Die Lustigen Weiber Der dicke Ritter Sir John Falstaff ist in Geldnöten. Durch ein Liebesabenteuer mit Alice und Meg, den Frauen der reichen Bürger Ford und Page, hofft er, seine leeren Taschen wieder aufzufüllen. Die beiden Damen beschließen nun ihrerseits, dem Ritter einen Streich zu spielen. Gleichzeitig bekommt Alices eifersüchtiger Ehemann einen Denkzettel verpasst, und Nannetta, die Tochter der Fords, kann gegen die Pläne des Vaters den Mann heiraten, den sie liebt. Am Ende einer nächtlichen Maskerade im Park von Windsor bleibt die Erkenntnis: „Tutto nel mondo è burla – Alles in der Welt ist Posse“. Der Librettist Arrigo Boito schrieb an Giuseppe Verdi im Juli 1889: „Es gibt nur einen Weg, um noch besser als mit ‚Otello’ zu endigen: der glorreiche Abschluss mit ‚Falstaff’. Nachdem wir Schreie und Klagen im menschlichen Herzen geweckt haben, nun mit berstendem Gelächter schließen! Das wird alle umwerfen!“ Tatsächlich ist Verdi am Ende seines langen Opernschaffens mit „Falstaff“ eine brillante Charakterkomödie und Opera buffa mit philosophischer Weisheit gelungen, die vor musikalischem Witz sprüht
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Aktuell
"Falstaff" (Verdi) PT Kaiserslautern 26.06.2010